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Compliance zu NIS2 und anderen Vorgaben beginnt mit grundlegenden Themen wie Backup. Lesen Sie hier warum und wie.

Backup gilt häufig noch als rein technisches Thema. Ein notwendiges Übel. Etwas, das im Hintergrund läuft, solange nichts passiert. Spätestens mit NIS2 sollte sich diese Sicht ändern. Denn die Richtlinie sieht eine zuverlässige Datensicherung als Teil der unternehmerischen Verantwortung.

Dieser Artikel ordnet Backup im Rahmen der NIS2-Regularie ein, erläutert, auf welche Pflichten Datensicherung einzahlt, und zeigt, worauf es bei einer NIS2-tauglichen Backup-Lösung ankommt. 

Backup als Teil des Risikomanagements 

Die NIS2-Richtlinie zielt nicht primär auf einzelne Sicherheitsmaßnahmen, sondern auf digitale Resilienz. Unternehmen sollen in der Lage sein, Cybervorfälle entweder von vornherein zu verhindern oder wenigstens frühzeitig zu erkennen und dann deren Auswirkungen zu begrenzen. Entscheidend ist unter anderem, wie schnell Systeme und Daten nach einem Vorfall wieder verfügbar sind. 

NIS2 geht davon aus, dass sich Sicherheitsvorfälle nicht vollständig vermeiden lassen. Zu den Risikomanagementmaßnahmen, die sowohl in der EU-Richtlinie als auch im deutschen NIS2-Umsetzungsgesetz stehen, gehört daher explizit:

Bewältigung von Sicherheitsvorfällen 

Hier geht es um die geeigneten Maßnahmen im Ernstfall, die in Notfallplänen und -prozessen dokumentiert sein können. In einen solchen Notfallplan gehört auch ein Backup- und Restore-Konzept. 

Aufrechterhaltung des Betriebs, wie Backup-Management und Wiederherstellung nach einem Notfall, und Krisenmanagement

Im Falle eines Cybersicherheitsvorfalls muss die Aufrechterhaltung (bzw. Wiederaufnahme) des IT-Betriebs gewährleistet sein. Dies erfordert ein angemessenes Krisenmanagement sowie Themen wie Backup-Management und Disaster Recovery

Warum klassische Backups oft nicht NIS2-tauglich sind 

Viele Unternehmen sichern Daten seit Jahren. Trotzdem erfüllen diese Backups die Anforderungen von NIS2 häufig nicht. Woran liegt das? 

Mögliche Gründe: Backups laufen regelmäßig, wurden aber nie konsequent getestet. Wiederherstellungszeiten sind unbekannt. Zugriffsschutz ist rudimentär. Backups liegen im selben Netz wie die Produktivsysteme. 

Im NIS2-Kontext ist das problematisch, denn ein Backup ist nur dann wirksam, wenn es: 

  • vor Manipulation geschützt ist 
  • mindestens nach der 3-2-1-Regel erstellt wird (3 Kopien inkl. der Produktivdaten, 2 verschiedene Medien, 1 an einem anderen Ort untergebracht) 
  • innerhalb definierter Zeiten wiederherstellbar ist
  • regelmäßig getestet wird 

Managed Backup für NIS2-Konformität

Um Fehler zu vermeiden, stehen Unternehmen vor der Frage, ob sie Backup-Lösungen weiterhin selbst betreiben oder als Service beziehen sollten. Im Kontext von NIS2 spricht vieles für einen gemanagten Ansatz.

Backup as a Service entlastet interne Teams, standardisiert und automatisiert Prozesse und reduziert operative Risiken. Gerade für IT-Entscheider:innen mit begrenzten Ressourcen sind das entscheidende Punkte. Vor allem aber schafft es Transparenz über Sicherungsintervalle, Wiederherstellungszeiten und Zuständigkeiten.

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FAQ: Backup & NIS2: häufige Fragen mit Entscheidungsrelevanz

Was bedeutet "Backup NIS2" konkret? 

Der Begriff beschreibt Backup-Konzepte, die NIS2-Anforderungen an Resilienz, Wiederherstellbarkeit und Nachvollziehbarkeit unterstützen. 

Ist Backup in NIS2 verpflichtend? 

Nicht explizit. Ohne funktionierendes Backup lassen sich zentrale NIS2-Pflichten jedoch kaum erfüllen. 

Welche Rolle spielt Backup für die NIS2-Compliance?

Backup unterstützt Business Continuity, Incident Response und Risikoabsicherung und somit zentrale Elemente der Richtlinie. 

Reicht ein klassisches On-Premises-Backup aus? 

Oft reicht dies nicht. Denn fehlende Trennung, unklare Restore-Zeiten und mangelnde Tests sind typische Schwachstellen. 

Warum ist Backup-as-a-Service im NIS2-Kontext sinnvoll? 

Weil Betrieb, Überwachung und Wiederherstellung standardisiert erfolgen und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. 

Für welche Unternehmen ist plusbackup geeignet? 

Für Organisationen, die Backup als Teil ihrer Compliance- und Resilienzstrategie verstehen und operativ absichern wollen. 

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